SC Beuerberg e.V.

 1978 – 2003

 Chronik

 Impressum:

Gestaltung,
Text und Berichte:
Franz Bromberger, Peter Liebenau, Vera von Dall´Armi,
Martina Aufleger, Annelies Rummelsberger, Franz Huber,
Daniela Furchner, Thomas Huber, Kurt Polzer, Wolfgang Sporer
Fotos: Archiv SC Beuerberg
Druck WA Alpenland KG, Gelting

 

Grußwort des 1. Bürgermeisters

25 Jahre Sportclub Beuerberg, eine ebenso erstaunliche wie erfreuliche Entwicklung.
Weiter so und herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum.

Bei derzeit ca. 560 Mitgliedern und den vielen Sparten des Vereins erfüllt der Sportclub Beuerberg beste Jugendprävention. Wer seinen Körper und damit auch seinen Geist trainiert und dann auch etwas leistet, dem ist sein Körper auch etwas wert und er schätzt ihn. Der wird auch seinen Körper und seinen Geist nicht durch Alkohol, Nikotin oder Drogen aufs Spiel setzen. Fitness und Fairness wünsche ich allen Mitgliedern und Funktionären des Sportclubs Beuerberg für die Zukunft.

 Euer 

Michael Bromberger
1. Bürgermeister der Gemeinde Eurasburg

 

 

Grußwort des 1. Vorsitzenden des SC Beuerberg e. V.

Der Sportclub Beuerberg e. V. kann in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen feiern. Ein Club, der sich seit der Gründung mit nunmehr rund 560 Mitgliedern zum stärksten Verein in Beuerberg entwickelt hat.

Unserem Verein gaben 1978 manche kaum eine Chance, längere Zeit zu überleben. Viele meinten, dass den SCB das Schicksal des Sportvereins ereilen würde, der Anfang der 50er Jahre bestanden hatte und nach ein paar Jahren wieder aufgeben musste.

Dass der SC Beuerberg e. V. auch heute noch besteht, ist den vielen, vielen ehrenamtlichen Helfern zu verdanken, die sich stets in den Dienst des Vereins gestellt und mit geholfen haben, alle anfallenden Arbeiten und Aufgaben zu erledigen. Immer wieder ist es gelungen , alle erforderlichen Posten ehrenamtlich zu besetzen.

Dies ist auch der Grund, weshalb der Verein mit einem relativ geringen finanziellen Aufwand geführt, organisiert und unterhalten werden kann.

In den Anfangsjahren war auf unseren Aufklebern zu lesen: „Beim SCB is schee“!

Mein größter Wunsch für die Zukunft ist, dass wir uns dies bewahren und künftig zu jedem Zeitpunkt behaupten können.

Franz Bromberger
1. Vorsitzender

 

Der SC Beuerberg…

Wir schreiben das Jahr 1978, die Gebietsreform in Bayern war gerade mit der Zusammenlegung der Gemeinden Eurasburg, Beuerberg und Herrnhausen, sowie der Eingemeindung von Achmühle in die neue Großgemeinde Eurasburg vollzogen.

Gründungsversammlung

Auf Initiative von Walther Mauk, mit Unterstützung von Tony Wammetsberger und vielen anderen, fanden sich am Dienstag, 09. Mai 1978 im Gasthaus „Zur Mühle“ in Beuerberg 42 Männer und Frauen, sowie 20 Jugendliche ein, um den Sportclub Beuerberg zu gründen. Die Versammlungsleitung hatte Walther Mauk übernommen.

Nach einer regen Diskussion stimmten 26 Personen für die Gründung, 13 dagegen, 3 Stimmen waren ungültig bzw. Enthaltungen. Die Jugendlichen waren nicht stimmberechtigt. Als Vereinsname wurde Sportclub Beuerberg gewählt, da von 1948 bis 1953 bereits ein Verein mit gleichem Namen existiert hatte.

Die Wahlen zum Vorstand brachten folgendes Ergebnis:

1. Vorsitzender:               Tony Wammetsberger

2. Vorsitzender:               Georg Hohenwieser

3. Vors. und Kassier:        Helmut Leicht

Als Beitrag für Erwachsene wurden DM 36,--, für Jugendliche DM 12,-- und für Kinder DM 6,-- festgelegt. Als Vereinsgaststätte wurde das Gasthaus „Zur Mühle“ in Beuerberg bestimmt.

Vorstand

Bis 1993 bestand der Vorstand aus drei Personen (1. u. 2. Vorsitzender, Kassier).

In der Jahreshauptversammlung 1994 wurde der Vorstand um eine Person, den Gesamtjugendleiter erweitert. Diese Änderung mit Einführung einer Jugendordnung war erforderlich, da eine Bezuschussung des Vereins künftig von diesem abhängig ist.

Die Besetzung des Vorstandes im SC Beuerberg zeigt eine kontinuierliche Entwicklung. Nachfolgend sind alle Amtsinhaber seit Gründung des SC Beuerberg aufgeführt:

Vorstandsamt

Zeitraum

Amtsinhaber

1. Vorsitzender

von 1978 bis 1981
von 1981 bis 1991
seit 1991

Tony Wammetsberger
Georg Hohenwieser
Franz Bromberger

2. Vorsitzender

von 1978 bis 1981
von 1981 bis 1983
von 1983 bis 1998
von 1998 bis 2002
seit 2002

Georg Hohenwieser
Tony Wammetsberger
Walther Mauk
Robert Freytag
Peter Goepfert

Kassier

von 1978 bis 1989
von 1989 bis 1991
von 1991 bis 1996
von 1996 bis 2002
seit 2002

Helmut Leicht
Franz Bromberger
Helmuth Lutz
Peter Furtner
Daniela Furchner

Gesamtjugendleiter

seit 1994

Günther Kolb

 

„Gedenken an verstorbene Vereinsmitglieder“

Es ist nicht nur von positiven Begebenheiten zu berichten, sondern auch von traurigen Ereignissen, dazu zählen in erster Linie die Todesfälle von Vereinsmitgliedern. Gedenken möchten wir an dieser Stelle allen verstorbenen Mitgliedern, besonders seien Hans Willand, Walther Mauk jun., Georg Sappl jun. Und Angelika Derhake erwähnt, die durch tragische Unfälle im Straßenverkehr ihr Leben lassen mussten. Erinnern möchten wir selbstverständlich an Georg Hohenwieser, dem langjährigen Vorstand unseres Vereins, der am 23. März 1997 nach langer schwerer Krankheit im Alter von 46 Jahren verstarb.

Während seiner 13jährigen Vorstandstätigkeit (1978 bis 1991), davon 10 Jahre als 1. Vorsitzender, hatte er maßgeblich Anteil am Aufbau unseres Sportclubs. Besonders sein ausgleichendes Wesen wurde allseits sehr geschätzt und bleibt allen unvergessen.

Alle Genannten und auch alle nicht namentlich Genannten haben nicht nur beim SC Beuerberg eine Lücke hinterlassen, besonders in ihren Familien hat Ihr Tod Trauer und Schmerz ausgelöst. Alle im Verein werden die Verstorbenen nie vergessen und ihnen stets ein ehrendes Gedenken bewahren.

Sportliche Aktivitäten

Mit der Gründung des SC Beuerberg wurde neben der Fußballabteilung auch die Damenturnabteilung ins Leben gerufen. Im Laufe des Jahres nahmen ferner die Judoabteilung, die Kinderturnabteilung und die Skiabteilung ihre Übungstätigkeit auf. Im Jahr 1987 kam als weiteres Sportangebot Qigong hinzu, das abteilungsmäßig in Damenturnen eingegliedert wurde. Mit der Volleyballabteilung seit 1994 und der Abteilung Basketball seit 1995 konnte das Sportangebot erneut erweitert werden. Die Ausführungen zu den einzelnen Sportarten sind unter den jeweiligen Abteilungen aufgeführt.

Die Vorhaben, Abteilungen für Bergwandern (1992), Seniorenturnen (1994) und Damenfußball (1994) aufzubauen, verliefen nicht erfolgreich. Die einzelnen sportlichen Aktivitäten wurden wieder eingestellt, da die Beteiligung entweder von Beginn an zu gering war oder im Laufe der Zeit stark nachließ.

Die Suche nach einem geeigneten Fußballplatz in oder um Beuerberg gestaltete sich sehr schwierig. Wegen der besseren und sichereren Erreichbarkeit, sollte es ein Platz sein, der ortsnah gelegen ist. Trotz intensiver Bemühungen konnte dieses Vorhaben nicht verwirklicht werden.

Walther Mauk half dem Verein aus der Not. Unterhalb von Sterz stellt er eine Wiese zur Verfügung. Idealerweise musste der Boden nicht hergerichtet werden, der Platz war nach dem Vermessen und Aufstellen der Tore gleich bespielbar. Die Parkplätze mit der Zufahrt wurden angelegt bzw. ausgebaut. Das von unseren Spielern so geschätzte „Waldstadion“ war bereit für den Ansturm der Mannschaften und Zuschauer.

Zum umkleiden und abstellen wurde neben dem Fußballplatz eine Hütte gebaut, die heute noch steht und an die damalige Zeit erinnert. Walther Mauk überließ den Spielern im Bauernhof einen Raum, der mit Duschen eingerichtet wurde. Alle arbeiten wurden in freiwilligen Arbeitsstunden geleistet.

In der Folgezeit wurden viele Gespräche geführt, um einen Fußballplatz in Beuerberg zu errichten. Bei den in Frage kommenden Flächen hätte ein großer Aufwand bewältigt werden müssen, welcher aber durch den Verein nicht finanzierbar gewesen wäre. So scheiterten diese Bemühungen.

Als fest stand das der Platz künftig im Gelände des Golfclubs liegen wird, wäre die Benutzung zum Fußball spielen nicht mehr möglich.

Erneut stellt Walther Mauk ein Gelände zur Verfügung. An der Königsdorfer Straße entstand der neue Platz. Die Arbeiten zur Errichtung des neuen Platzes wurde in Eigenleistung ausgeführt. Dabei brachte gerade Walther Mauk die meisten Arbeitsstunden ein. Die finanziellen Aufwendungen wurden zum größten Teil durch eine großzügige Unterstützung von Herrn Urs Zondler vom Golfclub Beuerberg übernommen. Des weiteren übernahm die Gemeinde Eurasburg einen Finanzierungsfehlbetrag in Höhen von DM 20.000,--.

Im Jahr 1982 konnte auf dem neuen Fußballplatz der Spielbetrieb aufgenommen werden. Die Eröffnung wurde zu einem großen Fest mit Bierzelt und einer Reihe von Veranstaltungen Die Schirmherrschaft hatte Urs Zondler übernommen.

So gab der damalige Bayernligist TSV 1860 München am Mittwoch, 28. Juli 1982 seine Visitenkarte in Beuerberg ab. Anschließend wurde der Festzeltbetrieb mit der Blaskapelle Beuerberg eröffnet.

Es folgten am Donnerstag und Freitag ein Schafkopfrennen und ein Tanzabend mit den Soundplayers. Im Festzelt spielten Samstag und Sonntag das Beuerberg Sextett, das Gleißental-Sextett und die Blaskapelle Beuerberg zur Unterhaltung bzw. zum Festausklang.

Am Samstag fand zudem ein freundschaftlicher Wettkampf der Judo-Gemeinschaft Waldram-Beuerberg gegen eine Münchener Auswahl im Festzelt statt. Am Sonntag, 01. August 1982 segnete der Ortspfarrer H.H. Pfarrer Ritthaler während der Feldmesse den neuen Platz. Gegen 12.00 Uhr startete ein Heissluft-Ballon am Festzelt.

Die Finalspiele des erstmals ausgetragenen Loisachtal-Cups waren die Highlights am Fußballplatz. Vor dem Finale zeigte die Modellflugstaffel Fürstenfeldbruck ihr Können. Das Ergebnis des Turniers ist in den Nachrichten zur Fußballabteilung aufgeführt.

Der offizielle Sportbetrieb wurden durch Jugendturniere für E-Jugend-, D-Jugend- und A-Jugendmannschaften eine Woche vorher eröffnet.

Im Juni 1984 konnte das neue Vereinsheim in Sterz bezogen werden. Der Pächter vom Gut Sterz, der Golfclub Beuerberg, stellte unserem SC Beuerberg nach zähen Verhandlungen zwischen Walther Mauk und Urs Zondler die Räumlichkeiten zur Verfügung. Die kirchliche Weihe fand am Ostersonntag, 07. April 1985 durch unseren damaligen Ortspfarrer H.H. Pfarrer Ritthaler statt. Anschließend wurde für alle Kinder ein Ostereiersuchen veranstaltet. Seither hat der SC Beuerberg seine Heimat im alten Wirtschaftsgebäude vom Gut Sterz.

Ein Problem konnte 1985 gelöst werden. So hatte es immer wieder Engpässe beim Transport unserer Kinder zu Wettkämpfen, Spielen und Turnieren gegeben. Walther Mauk spendete seinen VW-Bus dem SC Beuerberg. Somit war der Verein Dank dieser großzügigen Unterstützung Besitzer des Autos und unabhängig von anderen Fahrgelegenheiten. Im Jahr 1993 wurde dieser Kleinbus durch einen neueren ersetzt.

Im Jahr 1987 legten 12 Sportler das deutsche Sportabzeichen ab. Für Training und Abnahme zeichneten Franz Huber und Heinz Degner verantwortlich.

Bei der Errichtung des Trainingsplatzes 1989 wurde der komplette Boden ausgetauscht, eine Be- und Entwässerungsanlage installiert. Zum Jahreswechsel 1990/91 wurde die Flutlichtanlage errichtet. Die umfangreichen Bauarbeiten leitete Sebastian Sterzer. Die Arbeiten konnten nur geleistet werden, weil viele unentgeltliche Arbeitsstunden eingebracht wurden.

Der Trainingsplatz mit der Flutlichtanlage wurde am 14. September 1991 durch H. H. Pfarrer Dr. Leichmann, unserem Ortspfarrer eingeweiht. Anschließend fand zur offiziellen Eröffnung ein Fußballturnier für D- und E-Jugendmannschaften statt. Vor dem Finale zeigte die Modellflugstaffel Fürstenfeldbruck erneut mit Ihren Modellflugzeugen Ihr können am Himmel.

In den Anfangsjahren diente das Pfarrheim Beuerberg unseren Abteilungen zu Trainingszwecken. Ein Pfarrheim ist selbstverständlich nicht auf den Sport und dessen Ausübung zugeschnitten, der SCB war aber sehr froh, die Räumlichkeiten nutzen zu dürfen. Im Jahr 1993 wurde von der Gemeinde Eurasburg die Turnhalle Beuerberg fertig gestellt und dem SC Beuerberg zur Nutzung angeboten. Diese Offerte wurde sehr gerne angenommen, hatten wir doch hierdurch sportgerechte Räumlichkeiten bekommen. Die Freude über diese Nutzungsmöglichkeit der Turnhalle war und ist riesengroß.

Ehrenamt – Ehrungen

Jeder Verein ist nur überlebensfähig, wenn alle mithelfen. Ehrenamtliches Engagement im Vorstand, im Vereinsausschuss, der Betreuer, der Übungsleiter, sowie aller Helfer und Helferinnen ist Voraussetzung für den dauerhaften Bestand des Clubs. Beim SC Beuerberg ist es in all den Jahren gelungen, alle Aufgaben mit einem möglichst geringen finanziellen Aufwand zu bewältigen. Dies ist der Verdienst aller fleißigen Hände, die mit geholfen haben, den Verein aufzubauen und zu erhalten. Besonderes Engagement wurde durch den SC Beuerberg geehrt. Die höchsten Ehrungen seien hier erwähnt: 

Johanna Hagn

1993 Ehrenmitglied

Walther Mauk

1993 Verbandsehrenzeichen in Gold des BFV,
1998 Ehrenmitglied, Ehrenvorsitzender

Georg Hohenwieser 

1993 Verbandsehrenzeichen in Silber des BFV

Franz Huber

1993 Jugend-Verbandsehrenzeichen in Gold des BFV
1996 Ehren-Fußballjugendleiter

Robert Freytag

1997 Jugend-Verbandsehrenzeichen in Gold des BFV

Albin Hartmann

1997 Jugend-Verbandsehrenzeichen in Gold des BFV

Des weiteren wurden eine Reihe von Ehrenzeichen des SC Beuerberg verliehen, sowie Ehrungen durch den Landkreis Bad Tölz – Wolfratshausen vorgenommen

Allen, auch den namentlich nicht erwähnten, sei ein herzliches „Vergelt’s Gott“ für ihr Engagement für den SC Beuerberg gesagt. Die angenehme Zusammenarbeit im Vorstand und Vereinsausschuss soll  noch besonderes herausgehoben werden.

Besondere Verdienste um den Verein erwarb sich Walther Mauk. Nicht nur, dass er der Initiator des Vereins war, er war Motor, Helfer an vorderster Front und ein großer Gönner des Vereins. Leider ist er 1998 aus dem Verein ausgetreten.

Mitgliederentwicklung

Die Mitgliederzahl des SC Beuerberg wuchs bis 31.12.1978 bereits auf 234 Personen. Bei der Mitgliederversammlung 1979 konnte der Verein stolze 270 Mitgliedern und 5 Abteilungen aufweisen.

Diese erfreuliche Entwicklung setzte sich kontinuierlich fort. Im 5. Jahr des Bestehens waren es bereits knapp 400 Mitglieder, im Jahr 1988 knapp 460 Mitglieder und im Jahr 1993 stieg die Mitgliederzahl auf über 530 an. Durch den Umzug in die Turnhalle konnte ein weiterer Zulauf festgestellt werden. Die meisten Mitglieder der Vereinsgeschichte waren im Jahr 1998 mit 623 zu verzeichnen.

Durch eine notwendige Beitragserhöhung kam es zu einer Bereinigung der nicht mehr im Einzugsgebiet ansässigen Mitglieder. Im Moment sind ca. 560 Mitglieder beim SC Beuerberg.

Gründung des „Förderverein SC Beuerberg“

Ab 1997 mussten die Beiträge zum Teil erheblich angehoben werden, um die öffentlichen Zuschüsse für den SC Beuerberg auch künftig sicherstellen zu können. Sorgen bereitete dem Vorstand, dass der neue Vereinsbeitrag den passiven Mitgliedern zu hoch sein könnte. Deshalb sollte eine Institution geschaffen werden, damit diese Männer und Frauen weiterhin dem SCB angehören können und dem Verein erhalten bleiben.

Am 22. Januar 1997 wurde deshalb der „Förderverein SC Beuerberg“ gegründet. Dieser gemeinnützige Verein ist keinem Verband angeschlossen, somit sind auch an diesen keine Beiträge zu leisten. Die Vereinsbeitragsgestaltung ist an keine Mindestbeträge gebunden. Die gesamten Überschüsse kommen voll dem Hauptverein zugute. In der Gründungsversammlung stimmten 15 Gründungsmitglieder einstimmig für die Errichtung des Vereins. Als 1. Vorsitzender wurde Peter Goepfert gewählt, der auch heute noch dem Verein vorsteht. Die Mitgliederzahl beläuft sich derzeit auf 44 Personen. Das derzeit vorhandene Guthaben ist, aufgrund Versammlungsbeschluss, für die Anschaffung eines neuen Vereinsbusses zu verwenden.

Sport- bzw. Sommerfest

Das Sport- bzw. Sommerfest wurde bereits ein Jahr nach Gründung des Vereins erstmals veranstaltet. Bis 1991 fand dieses Fest auf dem Fußballplatz in Sterz statt. Seit 1992 wird diese Veranstaltung im Schulhof Beuerberg ausgerichtet. Ab dem Jahr 1991 wurde das Sommerfest in das BLSV-Projekt „Sport für Alle – Sport mit Aussiedlern“ eingebunden, das etwas später näher beschrieben ist.

Während dieser Veranstaltung wurden viele Spiele und Wettbewerbe durchgeführt. Einige Abteilungen präsentieren ihr Können. Die Abteilung Judo ist mit ihren Darbietungen seit vielen Jahren fester Bestandteil dieses Festes.

Supercup

Der Supercup ist ein Wettbewerb aus vier Disziplinen und wurde 1981 erstmals ausgetragen. Bei dem Von Fritz Gauss initiierten Vierkampf, mussten bei der Premiere die Wettbewerbe Schießen, Eisstockschießen, Tischtennis und Kegeln absolviert werden. Überlegener Sieger 1981 wurde Hubert Kain sen., der auch gleichzeitig mit vier Erfolgen Rekordhalter dieses Wettbewerbs ist.

Bereits 1982 wurde die Wertung nach Herren und Damen getrennt. Der Wanderpokal der Herren wurde von Fritz Gauss und der Wanderpokal der Damen von Graf v. Stauffenberg gestiftet.

Die zu bewältigenden Disziplinen wurden im Lauf der Zeit verändert bzw. durch andere ersetzt. Seit über zehn Jahren wird der Supercup mit Eisstockschießen, Dart, Tischkegeln und Indoorgolf ausgetragen, im Jahr 2003 insgesamt zum 22. mal.

Weitere Veranstaltungen

Die geselligen Veranstaltungen kamen selbstverständlich in den jeweiligen Vereinsjahren nicht zu kurz. So gab es eine Reihe von Faschingsbällen und Weiberkranzl, besinnliche Feiern mit heiteren Einlagen stellten die Weihnachtsfeiern dar. Besonders erwähnenswert sind die Einakter, die Lesungen des erst kürzlich verstorbenen Dorfschreibers Dr. Peter Hollmann und die Geschichten über das jeweilige Vereinsjahr. Seit einigen Jahren führen wir Schafkopfrennen durch und veranstalten Preiswatten.

Auf Initiative unseres SC Beuerberg findet sei dem Jahr 2000 alljährlich ein Adventsmarkt im Schulhof Beuerberg statt. Veranstalter sind alle Beuerberger Vereine. Für die Organisation zum Aufbau dieses Marktes zeichnete unsere Schriftführerin Vera von Dall´Armi verantwortlich. Der Adventsmarkt ist bereits jetzt zu einer nicht mehr weg zu denkenden Veranstaltung für das Dorf Beuerberg geworden.

Seit 1996 führen wir alljährlich einen Radlausflug durch. Nach der Fahrt um Beuerberg ist ein Fragenkatalog zu beantworten. Nach Auswertung der Fragen werden die Sieger mit kleinen Sachpreisen belohnt.

 „Integration durch Sport“

Im Jahre 1990 startete das Bundesministerium des Inneren mit dem Deutschen Sportbund und den Landesverbänden, in Bayern dem Bayer. Landessportverband, das Projekt „Sport für Alle – Sport mit Aussiedlern“, seit 2002 umbenannt in „Integration durch Sport“. Diese Initiative hatte und hat zum Ziel, die gesellschaftliche Integration von Aussiedlern und Zuwanderern zu fördern. Besonders Kindern und Jugendlichen soll bei den Anfangsschwierigkeiten in einer ungewohnten Umgebung durch Bewegung, Sport und Spiel geholfen werden. Der SC Beuerberg unterstützt diese Initiative seit 1991. Die Aktivitäten umfassen Spielfeste (z.B. Sommerfest), Ferienfreizeiten, Schwimmnachmittage, Staffelwettbewerbe und vieles mehr.

Besonders erwähnt seien in diesem Zusammenhang folgende Maßnahmen:

Das alljährliche Sommerfest wurde in diese Maßnahme eingebunden. Bei den Sommerfesten wird vom Bayer. Landessportverband das Sportmobil zur Verfügung gestellt. Diese Einrichtung bietet Sport- und Spielgeräte für ca. 120 Kinder. Besonders attraktiv für die Kinder sind dabei die Hüpfburg, die Mohrenkopfschleuder und die Pedalos.

Zusätzlich findet seit 1991 jedes Jahr eine Ferienfreizeit statt. Dabei fahren die Kinder der Aussiedler mit den einheimischen Kindern in ein Ferienlager. Der Umgang bei Sport und Spiel ermöglicht ein besseres Kennen lernen und dadurch mehr Verständnis füreinander. Ziele für diese Fahrt waren Regen-Raithmühle, Dinkelscherben, Inzell, Füssen, Grafrath, Uffing und Breitort. Seit 1995 betreut Günther Kolb vom SCB die Kinder.

Seit unserer Mithilfe bei diesem Projekt unterstützt uns vom Bayer. Landessportverband Otmar Frendl. Ihm zur Seite steht seit dem Jahr 2001 Sabine Hestermann. Die Zusammenarbeit war stets hervorragend. Von beiden ist bekannt, dass sie gern nach Beuerberg kommen.

  

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Regen-Raithmühle 2002, in der Mitte Günther Kolb

Seit 1999 ist der SC Beuerberg in diesem Projekt Stützpunktverein. Dies ermöglicht eine verbesserte Unterstützung, die auch die finanzielle Förderung einschließt. Günther Kolb ist seit dieser Zeit als Starthelfer tätig.

Zum 10jährigen Bestehen des Projekts „Sport für Alle – Sport mit Aussiedlern“ führte der Bayer. Landessportverband im Jahr 2000 einen so genannten Staffelwettbewerb durch. Aufgrund des großen Erfolges wurde dieser Wettbewerb in den Folgejahren fortgesetzt und findet in diesem Jahr zum vierten Mal statt. Die Mannschaften sollen jeweils zur Hälfte aus Aussiedlern und Einheimischen, sowie aus Mädchen und Buben bestehen. Die Wettbewerbe bestehen aus Disziplinen, die besonders Geschicklichkeit erfordern. Die jeweilige Mannschaft unseres SCB qualifizierten sich stets bei den oberbayerischen Ausscheidungen für das Landesfinale. Bei diesen Bayernfinals erreichte der SC Beuerberg im Jahr 2000 den 6. Platz, im Jahr 2001 den 4. Platz und im Jahr 2002 den 3. Platz. Die Begeisterung bei den teilnehmenden Kindern war riesengroß.

Fußball – Jugend, Herren, Alte Herren

Die Sportart, die die Gründung des Vereins auslöste, war der Fußball.

Die Ausführungen zur Fußballplatzsuche ist eingangs bereits näher beschrieben.

Der Sportclub Beuerberg startete 1978 in die Punktspielrunde mit einer Seniorenmannschaft, mit einer A-Jugend, C-Jugend- und E-Jugend-Mannschaft. Die zweite Seniorenmannschaft wurde nicht gemeldet, da die erforderliche Spielerzahl nicht gesichert war. Diese Reservemannschaft spielte außer Konkurrenz in der Reservegruppe mit.

Fußball – Jugend

Die Saison 1978/79 wurde mit den vorstehend aufgeführten Mannschaften gespielt. Dabei belegte die A-Jugend den 8. Platz in der Abschlusstabelle, die C-Jugend den 6. Platz und die E-Jugend den 10. Platz. Am 08. August 1978 gegen den SV Gelting erzielte Robert Freytag das erste Tor in einem Pflichtspiel der A-Jugend für den SC Beuerberg.

In der Saison 1979/80 wurde unsere A-Jugend Meister in der Spielgruppe Tölz West, mit dem Spielerkader: Walter Bäumler, Walter Autsch, Walter Bauer, Hubert Berghofer, Andreas Berghofer, Robert Freytag, Dieter Gerold, Thomas Huber, Thomas Holzer, Walther Mauk, Peter Melf, Helmut Nocker, Klaus Nocker, Alois Puffer, Paul Reichert, Stefan Schotteheim, Siegfried Weber und Georg Wetermair. Die Mannschaft wurde betreut von Franz Huber und Rudolf Daniel.

 

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A-Jugend, Meistermannschaft Saison 1979/80

  

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Triumpf-Fahrt mit dem Traktor

  

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A-Jugend beim Liverpool-Cup

 

Im Jahr 1980 ging die A-Jugend auf große Reise. Über Paris ging die Fahrt weiter nach England mit einer Beteiligung am Liverpool-Cup, bei dem Mannschaften aus 13 Ländern mitspielten. Nach einer ausgiebigen Besichtigung Londons wurde in Liverpool internationale Atmosphäre beim Liverpool-Cup geschnuppert. Unser Team belegte den 16. Platz, von 32 teilnehmenden Mannschaften. Für alle jungen Fußballer ist mit dieser Reise ein Traum in Erfüllung gegangen.

 

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Stippvisite in London                                              auf Reisen in geselliger Runde

 

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Am 07. September 1980 waren dann Gäste aus England in Beuerberg. Die A-Jugend des FC Londinium besuchte auf ihrer Deutschlandreise auch den SC Beuerberg. Ein Fußballspiel gegen unsere A-Jugend endete mit 2:4.

Der Mittelstürmer unserer A-Jugend, Peter Melf erzielte nicht nur beide Tore, sondern es waren auch die ersten Gegentore die der FC Londinium in Deutschland hinnehmen musste. Es war immerhin schon ihr 5. Spiel auf ihrer Deutschlandtournee.

Sowohl bei der Liverpoolfahrt, als auch beim Gastspiel des FC Londinium bewies Fritz Gauss sein hervorragendes Organisationstalent.

Die Spielerdecke beim SC Beuerberg war in den einzelnen Altersgruppen mehrfach zu dünn. So wurden mit verschiedenen umliegenden Vereinen Spielgemeinschaften eingegangen. Hierbei sei erwähnt, dass die Zusammenarbeit mit dem TSV Königsdorf, dem SV Eurasburg und dem SV Gelting sehr angenehm und erfolgreich verlaufen ist. Nachfolgend sind die Mannschaften aufgeführt, wo Spielgemeinschaften gebildet waren, die in ihren jeweiligen Gruppen die Meisterschaft erringen konnten: 

SG SC Beuerberg/SV Gelting

E-Jugend

1985/86

SG TSV Königsdorf/SC Beuerberg

D-Jugend

1987/88

SG SV Gelting/SC Beuerberg

C-Jugend

1984/85

SG SV Gelting/SC Beuerberg/SV Eurasburg

C-Jugend

1985/86

SG TSV Königsdorf/SC Beuerberg

B-Jugend

1984/85

SG SC Beuerberg/TSV Königsdorf

B-Jugend

1990/91

SG TSV Königsdorf/SC Beuerberg

A-Jugend

1984/85

SG TSV Königsdorf/SC Beuerberg

A-Jugend

1990/91

Im Rahmen der Einweihung des Trainingsplatzes mit Flutlichtanlage wurde ein Jugendfußballturnier für E- und D-Jugendliche ausgerichtet. Das E-Jugendturnier gewann der TSV Königsdorf gegen den SC Beuerberg mit 4:3 nach Siebenmeterschießen. Das D-Jugendturnier entschied die SG Thanning/Egling/Ascholding im Finale mit 7:3 gegen den TSV Schäftlarn für sich.

Besonders ein Mitglied hat sich in den Dienst der Fußballjugend gestellt. Franz Huber war von 1978 bis 2001 stets in irgendeiner form für die Fußballjugend tätig. Ob als Fußball-Jugend-Abteilungsleiter, Trainer und Betreuer, stets opferte er für die Buben seine Freizeit. Als er 1996 sein Amt als Abteilungsleiter abgab, wurde Franz Huber zum Ehren-Fußballjugendleiter ernannt. Vorstand Franz Bromberger würdigte im Jahr 2001 Fran Huber bei seinem Abschied vom Fußball für sein Engagement.

Zusammenschluss mit dem SV Eurasburg

Nachdem zwei Jahre die Mannschaften der Herren gemeinsam im Spielbetrieb waren, wurde auch im Jugendbereich im Jahr 2000 der Zusammenschluss vollzogen. Zwischen beiden Vereinen wurde vereinbart, dass solange eine Zusammenarbeit in den Fußballabteilungen besteht, die Herrenmannschaften auf den SCB laufen und die Jugendmannschaften auf den SVE, eine Umkehr der Zuständigkeiten ist möglich.

In die Abteilung in Eurasburg ist unser Jugendleiter Günther Kolb seit 2002 eingebunden.

Fußball – Herren

Für den Aufbau der Mannschaft war Walther Mauk als Abteilungsleiter verantwortlich. Als Trainer konnte Martin Müller verpflichtet werden, der den Spielern besonders Zusammenhalt und Kameradschaft vermittelte. Dies war für die Anfangsphase sehr positiv.

 

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Das erste Pflichtspiel bescherte der neu formierten Mannschaft im DFB-Pokal den damaligen Landesligisten SpVgg Starnberg. Der SC Beuerberg spielte mit folgender Mannschaft: Peter Schicktanz, Franz Bromberger, Josef Schuldeis, Manfred Müller, Siegfried Eschbaumer, Roland Unger, Gerhard Danner, Günther Pässler, Rudi Antretter, Karl Falk, Hubert Ludwig; Richard Geyer und Erwin Flory.

Das Spiel ging mit 0:6 (0:2) in Beuerberg verloren. Die Mannschaft schlug sich sehr achtbar und bekam durchwegs Lob für ihre Leistung gegen den übermächtigen Gegner.

Das erste Punktspiel in der C-Klasse Tölz West musste gegen den MTV Berg absolviert werden. Trotz sonnigen Wetters fanden rund 100 Zuschauer den Weg zum Fußballplatz in Sterz. Das Spiel wurde mit 2:4 (1:3) verloren. Beide Tore für unsere junge Mannschaft erzielte Richard Geyer. Unsere Mannschaft zog sich achtbar aus der Affäre, dies wurde hinterher bestätigt.

Die Euphorie beim SC Beuerberg war sehr groß. So wurde bereits vier Monate nach Vereinsgründung das erste Fußballturnier ausgerichtet. Dabei siegte die Mannschaft von Trainer Martin Müller im Halbfinale nach einem 1:1 nach regulärer Spielzeit mit 5:3 im Elfmeterschießen gegen den SV Eurasburg. als besonders treffsichere Elfmeterschützen erwiesen sich unsere Spieler auch im Finale gegen den SV Gelting. Nach regulärer Spieldauer stand es wieder unentschieden, nämlich 2:2, sodass erneut das Elfmeterschießen entscheiden musste. Wieder hatte der SC Beuerberg mit 5:3 das bessere Ende für sich. Damit gewann der SCB gleich sein erstes selbst veranstaltetes Turnier.

Die erste Saison schloss die 1. Mannschaft mit einem 8. Platz in der Abschlusstabelle ab.

Die Spielerzahl stabilisierte sich, so konnte ab der Saison 1979/80 bereits die zweite Mannschaft, Reserve, im Punktspielbetrieb gemeldet werden.

Im Rahmen der Eröffnung des neuen Fußballplatzes an der Königsdorfer Straße bestritt am Mittwoch, 28. Juli 1982 der SC Beuerberg gegen den damaligen Bayernligisten TSV 1860 München das Eröffnungsspiel. Des weiteren wurde am 31. Juli und 01. August 1982 (Qualifikationsspiele am 24. und 25. Juli) erstmals der Loisachtal-Cup mit 27 Mannschaften ausgerichtet. Das international besetzte Turnier mit Mannschaften aus Deutschland, Österreich, Frankreich und England war für unseren Verein ein Großereignis.

Durch die großzügige Unterstützung von Urs Zondler war es möglich, den TSV 1860 München nach Beuerberg zu holen. Besonders der damalige Trainer, Fritz Gauss, setzte sich ein, dass dieses Spiel durchgeführt werden konnte. Rund 600 Zuschauer sahen sicherlich den sportlichen Höhepunkt der Fußball-Vereinsgeschichte.

Das Spiel wurde zwar mit 2:12 (0:2) verloren, das Ergebnis war aber nicht so wichtig. Für den TSV 1860 München traf Roland Sobeck allein viermal. Die Tore für den SC Beuerberg erzielten Gerald Hillringhaus (Eigentor) und Erwin Flory. Gerade das absichtliche Eigentor des gegnerischen Torwarts sorgte für Unmut.

 

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Aufgrund der großen Anzahl der teilnehmenden Vereine, insgesamt 27, mussten die Vorrundenspiele des Loisachtal-Cups an sechs verschiedenen Orten im Loisachtal ausgetragen werden.

 

Nach der Vorrunde und der Hauptrunde kam es im Halbfinale zu folgenden Begegnungen:           
FC Penzberg – TSV Wolfratshausen  2:0
TSV Murnau – SV Eurasburg                2:1

Beim Spiel um Platz 3 und 4 hätte es beinahe zu einer Sensation gereicht. Nach regulärer Spielzeit stand es zwischen dem Bezirksligisten, dem TSV Wolfratshausen und dem C-Klassisten, dem SV Eurasburg 2:2. Es musste da Elfmeterschießen entscheiden, das der TSV Wolfratshausen mit 5:3 für sich entschied.

Im Finale fegte der große Favorit, der TSV Murnau (Landesliga) den FC Penzberg (Bezirksliga) mit 5:0 vom Platz. Unsere Mannschaft schied in der Hauptrunde gegen den TSV Murnau und den FC Reutte aus. Die riesige Trophäe, den Loisachtal-Cup stiftete der damalige Trainer Fritz Gauss, der auch den Loisachtal-Cup ins Leben rief.

Das bisher als Loisachtal-Cup ausgetragene Fußballturnier wurde ab 1990 unter dem Namen Loisachtal-Raiffeisen-Cup veranstaltet. Dies war als Referenz an die örtliche Raiffeisenbank zu sehen, die den SCB finanziell großzügig unterstützte.

Ein äußerst unrühmliches Spiel fand am 11. November 1990 auf dem Fußballplatz in Sterz statt. Das Punktspiel der 1. Mannschaft gegen Olympic Geretsried musste 5 Minuten vor Spielschluss wegen Ausschreitungen der Geretsrieder Spieler und Zuschauer abgebrochen werden. Nach dem dritten Platzverweis eines Geretsrieder Spielers kam es zu Schlägereien. Dabei wurden sechs Beuerberger Spieler verletzt. Der Schiedsrichter musste im Vereinsheim vor den aufgebrachten Gästen geschützt werden.

Die Kameradschaft innerhalb der Mannschaft wurde durch Ausflüge, wie z. B. 1981 nach Lizy, Frankreich, 1982 nach Spanien, 1989, 1991 und 1994 nach Vascut, Ungarn und den dortigen Freundschaftsspielen und Turnierteilnahmen gefestigt. Zu den Spielern aus Ungarn wurden besondere freundschaftliche Kontakte geknüpft.

Feste Bestandteile waren die alljährlich wiederkehrenden Turnierteilnahmen u. a. in Romanshorn, Schweiz und seit 1991 am Pfingstturnier des FC Lermoos, Tirol.

In der Saison 1991/92 feierte die 1. Mannschaft den größten Erfolg der Vereinsgeschichte. Im letzten Saisonspiel sicherte sich die Mannschaft von Trainer Horst Schädl mit einem 5:1 gegen den SV Bernried den 2. Tabellenplatz der C-Klasse 6 und erreichte damit das Entscheidungsspiel um den Aufstieg in die B-Klasse. In Eglfing kam es zur alles entscheidenden Partie gegen den SC Böbing. Das Spiel ging mit 1:2 (1:1) verloren.

 

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Im elften Anlauf schaffte es der SC Beuerberg 1992 erstmals den Loisachtal-Raiffeisen-Cup zu gewinnen. Im Finale konnte die Mannschaft von FF Geretsried mit 6:5 (2:2) nach Elfmeterschießen bezwungen werden. Die Freude über diesen Sieg war riesengroß.

 

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Dieser Sieg war für Trainer Horst Schädl das schönste Geschenk, feierte er an diesem Tag doch seinen 46. Geburtstag.

Nachdem die umliegenden Vereine kaum mehr Motivation zur Teilnahme an dem Loisachtal-Raiffeisen-Cup hatten, wurde auf die Ausrichtung des Turniers ab 1993 verzichtet.

Zum 15jährigen Jubiläum des SC Beuerberg wurde am 12. Juni 1993 ein Fußballturnier ausgerichtet. Dieses Turnier gewann der SC Beuerberg durch ein 2:1 (2:1) gegen Bacska Vascut aus Ungarn. Das Spiel um Platz 3 und 4 gewann SC RW Bad Tölz gegen den FC Lermoos.

Nun etwas, das nichts mit Fußball zu tun hat. Am Samstag, 18. September 1993, war der damalige Spieler unserer 1. Mannschaft, Thomas Egold, Wettkandidat bei der ZDF-Show „Wetten dass…?“ Er wettete, das er die exakte Zahl der Buchstaben eines ihm vorgelesenen Textes nennen kann. Leider verlor er wegen zweier Fehler die Wette. Die Zuschauer wählten den „Rune“ aber trotzdem zum Wettkönig. Im Vereinsheim, wo die Spieler die Sendung von Gerhart Lippert verfolgten, war eine super Stimmung, und alle feierten ihren Mannschaftskameraden.

Am 17. Juni 1995 fand ein Turnier in Beuerberg statt, an dem eine Auswahl von Eishockeynationalspielern aus Bad Tölz teilnahm. Der Sieger des Turniers war der SV Wackersberg, die Eishockeyauswahl belegte den 4. Platz von sechs teilnehmenden Mannschaften.

Im ersten Halbjahr 1998 beschloss der Verbandstag des Bayer. Fußballverbandes, dass ab der Saison 1998/99 die Reservemannschaften in den aufstiegsberechtigten Spielplan eingegliedert werden. Diese Entscheidung registrierten wir mit sorgenvollen Gefühlen. So konnte es in Zukunft sein, dass die erste und die zweite Mannschaft an verschiedenen Orten spielen muss. Dies erforderte, dass künftig ein etwas größerer Spielerkader zur Verfügung stehen musste.

SG Eurasburg-Beuerberg

Das Jahr 1998 war für unseren SCB überhaupt sehr richtungsweisend. Sowohl beim SC Beuerberg, als auch beim SV Eurasburg war aufgrund Spielermangel der künftige Spielbetrieb gefährdet.

Die beiden Vereine einigten sich daraufhin, eine gemeinsame erste und zweite Mannschaft für die Punktrunde zu melden. Die entsprechenden Formalitäten wurden mit dem Bayer. Fußballverband abgewickelt. Die Mannschaft stieg daraufhin als SG Eurasburg-Beuerberg in den Spielbetrieb ein. Reiner Roth war als Trainer dafür verantwortlich, aus den Spielern beider Vereine eine schlagkräftige Truppe zu formen. Als Abteilungsleiter wurden Thomas Huber, vom SC Beuerberg, und Thomas Ludwig, vom SV Eurasburg, bestimmt, die Abteilung zu führen. Die Ziele für die erste Saison lautete, den Abstieg zu verhindern.

Beim ersten Auftritt der neuformierten Mannschaft wurde das Turnier der SF Egling gewonnen. Es waren acht Mannschaften an diesem Turnier beteiligt.

Sowohl in Eurasburg, als auch in Beuerberg wurde der Zusammenschluss mit gewissen Bedenken gesehen. Nach den ersten fünf Jahren zeigte sich, dass die Spieler aus beiden Vereinen sehr gut harmonieren, und dass der Zusammenschluss die richtige Entscheidung war und die einzige Möglichkeit, um den Fußball in der Gemeinde auf einem gewissen Niveau zu halten. Gemeinsame Unternehmungen untermauern die Zusammengehörigkeit, wie z. B. die gemeinsamen Trainingslager in Inzell und am Gardasee, Ausflüge nach Sterzing und Innsbruck, die Pushkin-Party und letztes Jahr ein Abenteuerausflug zum Wildwasserraften.

Die Saison 2002/03 ist eine der schwierigsten. Die Mannschaft ist stark abstiegsgefährdet. Zur Winterpause wurde mit Elias Diaz ein neuer Trainer verpflichtet, um der Mannschaft nochmals neue Impulse zu geben. Für den Trainer und der Abteilungsleitung ist dies sicherlich keine leichte Aufgabe.

Seit 1996 leitet die Fußball-Abteilung Thomas Huber, von Seiten des SC Beuerberg.

Fußball – Alte Herren

Noch im Gründungsjahr gab es bereits Anfragen eine AH-Mannschaft zu bilden. Es dauerte jedoch bis 1981, bis dieses Vorhaben in die Tat umgesetzt werden konnte.

Anlässlich eines Pokalturniers des SV Gelting hat erstmals eine AH-Mannschaft des SCB in das Spielgeschehen eingegriffen. Tony Wammetsberger zeichnete für den Aufbau verantwortlich.

Beim Turnier in Gelting besiegte unsere Mannschaft überraschend den TSV Königsdorf mit 3:2 und erreichte mit diesem Sieg das Finale. Im Endspiel musste man sich dann aber dem Gastgeber SV Gelting mit 2:4 geschlagen geben. Der 2. Platz war aber ein grandioser Erfolg. Als erster Torschütze für die AH ging Sepp Wanko in die Annalen unseres Vereins ein.

 

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Die Geselligkeit und die Kameradschaft bei der AH wurde in all den Jahren stets groß geschrieben. Hierzu trugen besonders die Ausflüge bei, wie z. B. an den Bodensee, nach Geigant, in das Frankenland, nach Zwiesel, nach Sudwalde und nach Kärnten. Eine besondere Reise unternahmen die Alten Herren vom 21. bis 29. Juli 1988 nach Schweden. Unter der Reiseleitung von Georg Hohenwieser konnten unvergessene Tage erlebt werden. Aber nicht nur Ausflüge förderten die gute Stimmung, sondern auch Besucher aus vielen Regionen Deutschlands. So konnten Gäste z. B. aus Baunatal begrüßt werden.

Die Alten Herren trugen Jahr für Jahr Freundschaftsspiele gegen Mannschaften aus der Umgebung aus. Ferner nahmen sie an vielen Pokalturnieren bei umliegenden Vereinen teil. Aber auch eigene Turniere wurden auf dem Fußballplatz in Sterz ausgetragen. Dabei sei an ein Turnier besonders erinnert: Am 20. Juni 1996 fand das Georg-Hohenwieser-Gedächtnisturnier zur Erinnerung an unseren langjährigen 1. Vorsitzenden statt. Dabei besiegte der SV Eurasburg den TSV Königsdorf im Finale mit 4:3 im Elfmeterschießen.

Als besondere Höhepunkte sind die Partien am 26. April 1986 gegen den FC Bayern – Alte Liga und am 05. Juni 1993 gegen die Prominentenmannschaft FC Schmiere in Erinnerung. Aber auch die Spiele gegen den Golfclub Beuerberg waren schöne Erlebnisse in der jeweiligen Saison. 

Über zehn Jahre leitete Sebastian Sterzer die AH-Mannschaft mit einer Hingabe, dass sich alle Spieler sehr wohl fühlten. Im Jahr 1996 übernahm Christian Firlus dieses Amt.
 

Judo

Die Sportart Judo wurde noch im Gründungsjahr des SC Beuerberg in das Vereinsprogramm aufgenommen. Der Aufbau dieser Abteilung ist untrennbar mit dem Namen Kurt Polzer verbunden. Nach seinem Wohnsitzwechsel wurde ihm beim SC Beuerberg die Möglichkeit geboten, diesen Sport in Beuerberg anzubieten.

Die damalige Vorstandschaft stand dieser Sportart anfangs mit einer gewissen Skepsis gegenüber, sie entschied sich aber, es mit „Judo“ in Beuerberg zu probieren. Auf einer Mattenfläche von ca. 25 qm, geliehen vom SV Pöcking-Possenhofen, wurde im Pfarrheim in Beuerberg das Training aufgenommen. Neugierde und der Reiz des Neuen war wohl der Grund, dass sich sehr schnell eine Gruppe von ca. 40 Jugendlichen und Erwachsenen bildete, die regelmäßig trainierten.

Der sportliche Aufschwung kam, als Kurt Polzer, der seit 1977 als Fachübungsleiter/Judo ausgebildet ist, zusätzlich eine Trainerstelle bei der DJK Waldram annahm und mit diesem Verein eine Kampfgemeinschaft SC Beuerberg/DJK Waldram gründete, die sich an Turnieren und Meisterschaften beteiligte. Vordere Plätze in der Jugendliga, bei Meisterschaften und Turnieren konnten errungen werden. In der weiblichen Jugend B konnten 1985 und 1986 der südbayerische Vizemeistertitel und der bayerische Einzelmeistertitel gefeiert werden. In Kooperation mit dem Kodokan München errang die Kampfgemeinschaft die süddeutsche Mannschaftsmeisterschaft. Bei all diesen Wettkämpfen fiel ein Mädchen besonders auf, das sehr lernwillig war, eine konstante Leistung erbrachte und dabei immer bescheiden blieb: Johanna Hagn – auf die großartigen Erfolge wollen wir etwas später eingehen.

Die Teilnehmerzahl an den Übungseinheiten blieb über Jahre nahezu konstant. Die Anzahl der Judokämpfer stieg dann nochmals an, als ab 1993 die neue Turnhalle Beuerberg zum Üben benutzt werden konnte. Zusätzlich wurde von der Gemeinde ein Nebenraum (mit so genanntem eigenem Dojo) in der Turnhalle zur Verfügung gestellt, der unabhängig vom Turnhallenbetrieb zum Training genutzt werden kann. Dieser Raum dient besonders der speziellen Vorbereitung auf Gürtelprüfungen, Wettkämpfe und dem gezielten Training mit jugendlichen Judokas. Ab 1990 sind, ursprünglich wegen Krankheitsbedingtem Ausfall von Kurt Polzer, die Judokas Erwin Müller, Josef Bromberger und Dieter Grun als Trainer der Judoabteilung tätig. Josef Bromberger und Erwin Müller sind zudem seit 1995 ausgebildete Fachübungsleiter/Judo. Zum besseren Üben konnten im Lauf der Zeit weitere Matten angeschafft werden, die es ermöglichen, eine große Anzahl von Judokas gleichzeitig zu trainieren.

Im Februar 1995 besuchte die Sportunion Witten-Annen mit ca. 70 Personen die Judoabteilung des SC Beuerberg. Der Trainer von Johanna Hagn hatte den Kontakt hergestellt. Die Besucher wollten die Heimat der Weltmeisterin kennen lernen. Höhepunkt war ein Freundschaftswettkampf, an dem auch Aktive aus unserer Umgebung teilnahmen. Sage und schreibe ca. 140 jugendliche Judokas kämpften in der Turnhalle Beuerberg um den Sieg.
 

Viele Judokämpferinnen und Judokämpfer, ob klein oder groß, legten im Laufe der Jahre Kyu-Prüfungen, Gürtelprüfungen, ab. Ein besonderer Höhepunkt war 1998, als in der Beuerberger Turnhalle die Abnahme einer DAN-Prüfung abgehalten wurde. Die Ausrichtung einer DAN-Prüfung wird in der Regel nur Großvereinen in Städten übertragen, sodass die Weitergabe dieser Veranstaltung an den SCB eine hohe Ehre darstellte. Die hochkarätig besetzte Prüfungskommission unter Vorsitz des Prüfungsreferenten von Bayern Gerhard Steidele (7. Dan), Klaus Hoier (5. Dan) und Charles Rohrkirsch prüften 11 Kandidaten, unter ihnen Josef Bromberger und Dieter Grun vom SCB. Erwin Müller war vom Pech verfolgt, da er sich einen Tag vor der Prüfung einen Muskelfaserriss zuzog, sodass er den Abschluss bei einem späteren Termin nachholen musste. Alle Geprüften haben die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen.

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Sepp Bromberger mit Dieter Grun bei der Danprüfung

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Junge Judoka bei der Gürtelprüfung

Florian Wanner

Für einen kleinen Verein wie den SC Beuerberg ist es normalerweise ein einmaliges Ereignis, dass ein Sportler aus den eigenen Reihen in die Weltspitze aufsteigt. Nicht so in der Judoabteilung des SCB unter der sportlichen Leitung von Kurt Polzer. Im Laufe der 90iger Jahre entpuppte sich wieder ein junger Judoka als ein riesiges Talent. Florian Wanner aus Königsdorf zeigte enorme Fähigkeiten. auch er wechselte nach einer gezielten Vorbereitung zum TSV Großhadern, wegen der erschöpften Trainingsmöglichkeiten beim SCB. Seine Erfolgsliste ist beeindruckend: 1997 Junioren-Europameister, 1999 Deutscher Meister, 2002 Deutscher Vize-Meister, 2001 Deutscher Mannschaftsmeister und viele Platzierungen auf dem Stockerl. Stufe um Stufe ging es aufwärts, und die Karriere von Florian gipfelte vorerst in der Teilnahme an den Olympischen Spielen in Sydney, Australien. Leider ist er dort in der Hoffnungsrunde ausgeschieden. Kurt Polzer meint, dass der Zenit seiner Judokarriere noch lange nicht erreicht ist.

Kurt Polzer, die Seele der Judoabteilung

Die Seele der Judoabteilung stellt nach wie vor Kurt Polzer dar. Er betreibt den Judosport seit 1968 und fungierte von 1976 bis 1990 als Bezirkskampfrichter. Den 1. DAN erwarb er sich 1976. Seit 1977 ist er Fachübungsleiter/Judo. Aufgrund seiner besonderen Verdienste um den Judosport wurde ihm 1994 der 2. DAN verliehen. Im Jahr 1990 musste er sich einer Bypassoperation unterziehen und am 1. Mai 1996 einer Herztransplantation. Anfang Juli 96 war er bereits wieder auf der Matte und übte mit den Kindern. Vier Wochen später konnte er mit seinem Schützling Johanna Hagn die olympische Bronze Medaille feiern.

Kurt Polzer ist ein Phänomen, unbezahlbar für den SC Beuerberg. Der SCB und seine Judoabteilung haben ihm sehr viel zu verdanken.

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Kurt Polzer

 

Unsere Judoabteilung

Seit 1993 führt die Judoabteilung Erwin Müller als Abteilungsleiter, der sehr umsichtig und verantwortungsbewusst agiert.

Nachfolgend sind unsere Übungsleiter, Prüfer und unsere DAN-Träger aufgeführt:

Fachübungsleiter/Judo:

Lizenz – Abnahme von Kyu-Prüfungen:

Kurt Polzer

Kurt Polzer

Erwin Müller

Erwin Müller

Josef Bromberger

 

 

DAN-Träger (Schwarzgurt):

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Kurt Polzer

2. Dan

Dr. Lothar Jakob

2. Dan

Erwin Müller

1. Dan

Josef Bromberger

1. Dan

Dieter Grun

1. Dan

Johanna Hagn

4. Dan

Unsere Dan-Träger:

(von I. n. r.): Sepp Bromberger, Erwin Müller, Dieter Grun, Dr. Lothar Jakob, Kurt Polzer

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Johanna Hagn – ein Aushängeschild

Johanna Hagn vom SC Beuerberg feierte viele herausragende Erfolge. Als Juniorin errang Sie neben bayerischen und süddeutschen Meistertiteln viermal hintereinander (1987 bis 1990) den 3. Platz bei den Deutschen Meisterschaften und als Krönung die Vize-Europameisterschaft 1991 in Piekämäki, Finnland.

Bei der Gratulation im Hause Hagn, bei der auch der 1. und 2. Bürgermeister der Gemeinde Eurasburg, sowie die Musikkapelle Beuerberg anwesend waren, fiel der Strom aus, dies tat der Stimmung aber keinen Abbruch.

In diesem Jahr erreichte sie den ersten Kyu-Grad (Braungurt) und wechselte zum TSV Großhadern. Diesen Vereinswechsel vollzog Johanna nicht zuletzt auf Anraten von Kurt Polzer, da es beim SC Beuerberg an geeigneten Trainingspartnern in ihrer Leistungsklasse fehlte.

Die Liste der Erfolge wurde länger, so belegte Johann 1991 bei den Seniorinnen den 3. Platz bei den Internationalen Deutschen Meisterschaften und den 2. Platz bei den Deutschen Meisterschaften. Ab dem Jahr 1993 trainierte sie im Bundesleistungszentrum in Köln unter Trainer Michael Bazynski und wechselte 1994 zum ASV Elsdorf bei Köln. Der Wechsel nach Nordrhein-Westfalen zahlte sich 1993 schon aus, so belegte sie jeweils den 1. Platz bei den Deutschen und den Internationalen Deutschen Meisterschaften, sowie den 7. Platz bei den Europameisterschaften in Athen und wurde für die Weltmeisterschaften in Hamilton, Kanada nominiert.

Weltmeisterin 1993 in Hamilton (Kanada)

Vor dem Abflug nach Kanada gab es plötzlich Hektik im Deutschen Judobund. Johanna Hagn war Braungurt-Trägerin, bei Weltmeisterschaften sind aber nur DAN-Träger (Schwarzgurt) startberechtigt. Um dem Abhilfe zu schaffen wurde ihr vom Judoverband kurzerhand der 1. DAN verliehen, so war das Problem ausgeräumt und das Unternehmen WM konnte beginnen.

Der Bundestrainer Norbert Littkopf traute Johanna zwar einiges zu, er meinte weiter: „Weltmeisterin kann sie noch nicht werden, aber eine Medaille ist vielleicht drin“ – wie man sich täuschen kann. Johanna Hagn gewann am Freitag den 01. Oktober 1993 das Finale in Hamilton gegen die Japanerin Noniko Anno durch O-Uchi-Gari, eine Fußwurftechnik, mit einem Koka, einer kleinen Wertung und wurde Weltmeisterin.

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WM-Finale Johanna Hagn gegen Noniko Anno

Ganz Beuerberg hat ihren herausragenden Erfolg mit einem triumphalen Empfang am 07. Oktober 1993 im Pfarrheim in Beuerberg gefeiert. Der Tag begann am Flughafen München, wo Johanna von vielen SCB-lern, von Mitgliedern des TSV Großhadern, von der Musikkapelle Beuerberg, von der Presse, vom Bayer. Rundfunk, von Antenne Bayern und vom Bayer. Fernsehen (Blickpunkt Sport) empfangen wurde. Im Pfarrheim erwiesen ca. 300 Gratulanten der Weltmeisterin die Ehre, unter ihnen der Vize-Präsident des Bayer. Judobundes, Dietmar Valentin, vom TSV Großhadern der Judovorstand, Sigi Sterr, der Damentrainer, Franz Dausch, die Judolegende Günther Neureuther (Welt- und Europameister und Olympiazweiter), der Landtagsabgeordnete Dr. Manfred Fleischer, der 1. Bürgermeister Hans Fischhaber. Der 1. Vorsitzende des SCB, Franz Bromberger, ernannte Johanna Hagn auf einstimmigen Beschluss der Vorstandschaft zum Ehrenmitglied des SC Beuerberg e. V. Diesen Empfang werden alle, die dabei waren, sicher nicht vergessen haben. Die Karriere hatte mit dem großen Sieg einen ersten Höhepunkt. Ein Besuch beim Bayer. Fernsehen, in der Sendung „Blickpunkt Sport folgte am darauf folgenden Montag.

Weitere Erfolge errang Johanna bei der Tournoi de Paris 1994 mit dem 2. Platz und 1996 mit dem 1. Platz, bei den Internationalen Deutschen Meisterschaften 1994 mit dem 2. Platz und 1996 mit dem 1. Platz, bei den Deutschen Meisterschaften 1995 mit dem 1. Platz und 1996 mit dem 2. Platz und mit dem Gewinn des Vize-Europameistertitels 1996 in Den Haag. Im Finale unterlag sie der einheimischen Angelique Seriese (Niederlande) höchst umstritten durch 2:1 Kampfrichterentscheid. Mit dem 2. Platz bei dem Europameisterschaften buchte Johanna das Ticket für die Olympischen Spiele in Atlanta.

Bronze bei Olympia 1996 in Atlanta, USA

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Olympische Spiele, Atlanta: Am Samstag, den 20. Juli 1996 wartete als Gegnerin in der ersten Runde Angelique Seriese, Niederlande, gegen die Johanna bei den Europameisterschaften im Finale unterlegen war. Johanna gelang mit Chui, mit einer mittleren Bestrafung die Revanche für die Niederlage in Den Haag. In Runde 3 unterlag Johanna Hagn der späteren Olympiasiegerin Fuming Sun, China, durch eine mittlere Wertung und musste in die Hoffnungsrunde, was noch den 3. Platz zum möglichen Ziel machte. Im Kampf um die Bronzemedaille bezwang Johanna die Ex-Weltmeisterin Berta Maksymowa, Polen mit Yuko, einer mittleren Wertung. Gemeinsam mit der Französin Christine Cicot gewann sie Bronze bei den Olympischen Spielen. Beim Telefonat mit zu Haue konnte sich Vater Martin einen Satz nicht verkneifen: „Auch wenn du Bronze hast, musst Du wieder in den Stall, wenn Du heim kommst“.

Zur Gratulation und zum Empfang im Pfarrheim Beuerberg am 11. August 1996 fanden sich knapp 350 Personen ein, unter ihnen Sigmund Seeger, Präsident des Bayer. Judobundes, Dietmar Valentin, ehemaliger Vize-Präsident des Bayer. Judobundes, Dr. Manfred Fleischer, Landtagsabgeordneter, Martin Bachhuber, stellvertretender Landrat, Hans Fischhaber, 1. Bürgermeister und viele andere. Über 100 Gratulanten waren zum Münchner Flughafen gekommen um Johanna Hagn zu empfangen. Die Musikkapelle Beuerberg und der Spielmannszug der Gebirgsschützenkompanie Beuerberg-Herrnhausen begrüßten Johanna musikalisch. Über 20 Kinder der Judoriege des SC Beuerberg standen Spalier.

Bei der Wahl zur Sportlerin des Jahres 1996, durchgeführt vom Münchner Merkur belegte Johanna Hagn den 8. Platz (Siegerin: Katja Seizinger).

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Im Jahr 1997 belegte Johanna bei einem internationalen Turnier in Fukuoka, Japan den 3. Platz und auf nationaler Ebene errang sie den Deutschen Meistertitel. Im Mai 1997 wurde sie in Ostende, Belgien, Europameisterin. Im Finale besiegte Johanna die Britin Michelle Rodgers mit einem Schulterwurf. Danach setzte sie ein Kreuzbandriss für längere Zeit außer Gefecht.

Bei der Wahl zur Sportlerin des Jahres 1997, durchgeführt vom Münchner Merkur belegte Johanna Hagn den 9. Platz (Siegerin: Katja Seizinger).

Nach überstandener Verletzung belegte Sie 1998 bei den Internationalen Deutschen Meisterschaften den 1. Platz. Wieder folgte eine Verletzung. Die Pause dauerte ca. zwei Jahre. Bei den World Masters in München im Jahr 2000 belegte Johanna Hagn den 2. Platz, über den sie sich besonders freute, da sie in München bisher nie über die 1. bzw. 2. Runde hinausgekommen und stets frühzeitig ausgeschieden war. Im Finale unterlag sie Ihrer Mannschaftskonkurrentin Sandra Köppen aus Brandenburg, das tat Ihrer Freude aber keinen Abbruch.

Im Jahr 2001 hat Johanna Hagn den Leistungssport aufgegeben und wechselte auf die Trainerbank. Sie fungiert nunmehr als Bundestrainerin für die weibliche Jugend U17 und hat in Köln das Studium zur Diplomtrainerin aufgenommen.

Turnen – Kinderturnen, Damenturnen, Damengymnastik, Qigong

Kinderturnen

Bereits seit 1978 gibt es das Kinderturnen. Unter der Leitung von Marianne Sterzik wurde die Abteilung aufgebaut. Die Aktivitäten fanden im Pfarrheim Beuerberg statt. Als dann Ende 1990 die Übungsleiterin aufhörte und kein/e Nachfolger bzw. Nachfolgerin gefunden werden konnte, war es eineinhalb Jahre nicht möglich, den Kindern Turnen zu lehren. Erst Mitte 1992 konnte mit Günther Kolb wieder ein Übungsleiter für Turnstunden gefunden werden.

Ein richtiger Aufschwung kam mit dem Umzug in die Turnhalle Beuerberg.

Im Laufe der Jahre stellten sich immer mehr Mütter zur Verfügung, um Kinderturngruppen zu leiten. So wurde eine Gruppe für Mutter-Kind-Turnen ins Leben gerufen. Es folgten eine Geräteturngruppe und eine Gruppe für Mädchen ab 12 Jahre.

Im Jahr 2002 hat Martina Aufleger die Abteilungsleitung von Günther Kolb übernommen. Als Übungsleiter sind derzeit 12 Personen für die einzelnen Turngruppen tätig.

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Alle jungen Turner und Turnerinnen sind mit großem Eifer bei der Sache. Dies beweisen einige Berichte der Kinder, die nachfolgend aufgeführt sind:

Laura Hörr schreibt: „Jeden Montag haben wir Turnen. Zuerst machen wir ein Spiel damit wir warm werden. Dann bauen wir die Geräte auf, danach verteilen wir uns in Gruppen. Die Großen zur Regina und Claudia, die Mittleren zur Barbara und die Kleinen zur Sabine. Danach wechseln wir die Geräte. Zum Schluss spielen wir noch ein Spiel und dann „die Schlussrakete“. Mein Lieblingsspiel ist im Turnen 10 Sekundenfangen“.

Seppi Geiger berichtet: „Ich gehe jeden Montag gerne ins Turnen, denn da machen wir immer gute Rennspiele zum Aufwärmen. Danach turnen wir in Gruppen an tollen Geräten. Zum Schluss machen wir die Abschlussrakete. Rennspiele mag ich am liebsten“.

Teresa Vieweg schreibt u. a.: „… Manchmal kann man an seinem Turnpass weiter arbeiten. Im Turnpass sind verschiedene Übungen, wenn die Lehrerin sagt „heute machen wir im Turnpass den Schwebebalken“, dann gehen die Kindern an den Schwebebalken und machen die Übung die im Turnpass steht, wenn man sie besteht bekommt man einen Stempel auf den Pass. … Dann gehen alle in den Kreis und es wird die Abschlussrakete gespielt. Man muss von 10 bis 0 zählen, dabei richtet man sich immer weiter auf und bei 0 springen alle nach oben, dann rasen sie zur Tür. … In der Kabine ist der Durst groß, …“

Michel Aufleger erzählt u. a.: „… Als Aufwärmspiel spielten wir Feuer – Wasser – Erde. Zu meinem Erstaunen kam ich ins Finale. Seppi war mein Gegner. Plötzlich kam das Kommando „Feuer“, wir liefen in Richtung Ecke, jeder wollte gewinnen. Um schneller zu sein warf ich mich auf die Knie. Ziemlich schnell schlitterte ich in Richtung Ecke. Autsch! Ich konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und donnerte mit der Kniescheibe gegen die Eisenstangen. Ich wurde sofort mit einer Kühlkompresse versorgt. Am nächsten Tag ging ich mit meiner Mama zum Arzt. Es war zum Glück nichts gebrochen, aber ich hatte einen dicken Bluterguss unter der Kniescheibe. Ich bekam einen richtigen Profiverband, durfte nicht auftreten und musste an Krücken gehen. So war es noch mal gut ausgegangen und so freu ich mich jeden Montag wieder besonders auf die Aufwärmspiele.“

Magdalena Huber teilt mit: „Hallo ich bin Magdalena und möchte eine kleine Geschichte über die Turnstunden erzählen. Wir treffen uns um 14:30 Uhr- 16:00 Uhr. Zuerst machen wir Aufwärmspiele, dann bauen wir meistens Geräte auf. Ich mag am liebsten den Kasten und Schwebebalken. Das Spiel Völkerball gefällt mir am besten. Die Betreuerinnen denken sich immer tolle Sachen und Tänze aus. Wir sind in bestimmte Gruppen eingeteilt; die kleinen, die mittleren und die großen Kinder. Jede Gruppe kommt einmal an jedes Gerät. ich gehöre zu den großen Kindern. Und jetzt ein ganz dickes Lob an die Betreuerinnen. Es macht wirklich viel Spaß.“

Nun noch Ramona Knoll: „Am Kinderturnen gefällt mir besonders, dass ich mit meinen Freundinnen zusammen turnen kann. Ich turne gerne am Reck und am Stufenbarren. Am meisten hat mich gefreut, als ich ein Rad vom Schwebebalken zum Boden runter geschafft habe.“

Damenturnen/Damengymnastik

Bereits vor Gründung des SC Beuerberg hatten sich mehrere Damen zu einer Turngemeinschaft zusammengeschlossen. Nach der Versammlung, in welcher der SC Beuerberg gegründet wurde, traten nahezu alle Turnerinnen dem neuen Verein bei. Im Pfarrheim Beuerberg wurde unter der Leitung von Else Schwank und Lotte Huber sehr eifrig geturnt.

Im Jahr 1993 wechselten die Damen vom Pfarrheim in die neu errichtete Turnhalle Beuerberg. Durch diesen Umzug und die verbesserten Sportmöglichkeiten entstand eine zweite Turngruppe. Gerade in der neu entstandenen Gruppe ist eine erfreuliche Beteiligung festzustellen, so üben Woche für Woche über 20 Turnerinnen.

Die Turn- und Gymnastikübungen umfassen seit jeher eine breite Palette aus verschiedenen Bereichen, wie Aerobic, Jazztanz, Rückenschule, Stretching, Wirbelsäulengymnastik und vieles andere mehr. Auch eine große Anzahl von Hilfsmitteln wird eingesetzt, wie Bälle, Keulen, Reifen, Bänder, Terabänder und so weiter.

Auch das gesellschaftliche Leben kommt bei den Turnerdamen nicht zu kurz. So wurden Fahrten ins Theater, in den Zirkus, zur Eisrevue und zu den Ritterspielen, sowie Wanderausflüge unternommen. Einen besonderen Höhepunkt stellte die Ausrichtung des alljährlichen Weiberkranzls dar, das von den Damen mit viel Engagement und Hingabe für das Dorf veranstaltet wurde. Selbst einstudierte Einlagen wie ein Bauernballett, eine Modenschau und ein Jazztanz wurden präsentiert. Leider ließ im Laufe der Zeit die Beteiligung am Weiberkranzl nach, sodass im Jahr 2000 letztmals diese Veranstaltung stattfand.

Die Abteilung wird seit 1996 von Annelies Rummelsberger als Abteilungsleiterin sehr umsichtig geführt. Als Übungsleiter sind Monika Eis für die Montagsgruppe und Sieglinde Demmel für die Donnerstagsgruppe verantwortlich.

Qigong

Seit 1987 wird Qigong beim SC Beuerberg mit regelmäßigen Übungsabenden angeboten. Für den Aufbau zeichnete Frau Dr. Ingeborg Tönjes verantwortlich. Diese Gruppe wurde der Abteilung Damenturnen zugeordnet.

Qigong meint Lenkung und Übung der Lebenskraft. Es ist eine altchinesische Methode aus der traditionellen chinesischen Medizin zur Förderung der Gesundheit und Lebensfreude. Mit langsamen und einfachen Bewegungsabläufen, natürlich fließender Atmung und bildhaften Naturvorstellungen gelingt es, in einen Zustand tiefer Ruhe zu gelangen und in der Aufgeregtheit unseres Alltags zu sich selbst zu finden. Die Konzentrationskraft wird verbessert. Aber nicht nur das, eine Störung der Gesundheit (in unserer Sprache: Krankheit), ist ein Ungleichgewicht in den Energien (chinesisches Yin und Yang). Qigongübungen bewirken eine Ausbalancierung und kräftigen somit das Immunsystem, beugen Krankheiten vor und unterstützen Heilanstrengungen des Körpers. Sie wirken ganzheitlich auf unser Körper-Seele-Geist-Dasein, fördern den Stressabbau und machen nicht nur Gelenke und Muskeln geschmeidig, sondern bringen uns in eine ausgeglichenere seelische Haltung und ruhige Offenheit und Kraft den Anforderungen des Alltags gegenüber. Die Übungen sind für jedes Alter und jede Befindlichkeit geeignet.

Aus Anlass des 10jährigen Bestehens der Qigonggruppe wurde am 23. Oktober 1997 ein Übungsabend mit dem Großmeister Qingshan Liu, von der Münchener Qigong-Akademie durchgeführt. Die Veranstaltung war sehr gut besucht und fand großen Anklang. Die Übungsstunden werden von Dr. Ingeborg Tönjes und Monika Eis geleitet.

Ski

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Nicht nur im Sinne der Kinder entwickelte sich, die 1978 von Karl Lang und Hansgeorg Reichl gegründete Abteilung des SC Beuerberg für Schneehasen. Kostenlos angebotene Zwergerlkurse lockten die Kids auf die Pisten. Die ebenfalls auf dem Programm stehende Skigymnastik interessierte auch die Großen und somit fanden die Skikurse bei den verschiedensten Altersgruppen großen Zuspruch.

Zusätzliche Programmpunkte, wie Wandern und Bergsteigen kamen bei den Mitgliedern gut an. Als Krönung der Skikurse werden seitdem Meisterschaften, Rennen und Ausflüge arrangiert, die nicht nur bei den Skifahrern großen Anklang finden. Ob in der Jachenau oder in Lermoos, es ist immer etwas los. Viele der Veranstaltungen finden in Gemeinschaftsarbeit mit dem SVE statt. In manchen Jahren machte das Wetter dem Treiben einen Strich durch die Rechnung, aber in der Regel konnten die Kursteilnehmer am Ende ihre Kräfte messen. Dem Sieger winkte ein gestifteter Wanderpokal. Wer ein ganzes Wochenende unter Seinesgleichen verbringen wollte, konnte einen Ausflug z. B. ins Kühtai, nach Imst/Tirol oder Sterzing mitmachen. Nicht nur die Schüler, sondern auch die Lehrer bildeten sich weiter. Pflichtlehrgänge in Gaißach sollten die Skilehrer auf den neuesten Stand bringen. In der Vorweihnachtszeit wurde den Kleinen das Warten aufs Christkind mit Videofilmen angenehm gestaltet.

So hat die Skiabteilung des SCB auch heut noch großen Zulauf bei Alt und Jung, wie man aus der Beteiligung an Veranstaltungen sehen kann.

Ski-Veteran Manfred Rabler leitet derzeit die Abteilung.

Volleyball

Seit 1994 existiert beim SC Beuerberg eine Volleyballabteilung. Für den Aufbau dieser Abteilung zeichneten Günther Kolb und Philip Hönicke verantwortlich. Die sportlichen Aktivitäten werden in einer aus Damen und Herren gemischten Mannschaft ausgeführt. Seit 1996 spielt der SC Beuerberg in der Volleyball-Freizeit-Mixedliga.

Im Juni 1995 veranstaltete der SC Beuerberg sein erstes Volleyballturnier in Beuerberg. War es bei der Premiere noch ein Turnier mit vier Mannschaften, so hat sich im Laufe der Jahre die Teilnehmerzahl auf nunmehr zehn Team´s erhöht. Die Mannschaft beteiligt sich seit 1997 außerdem an verschiedenen Freizeitturnieren in unserer Umgebung.

Im August 1996 spielte der SC Beuerberg bei einem Beach-Volleyballturnier auf Norderney mit. Die Mannschaft belegte den 117. Platz, von insgesamt 144 teilnehmenden Mannschaften, obwohl die Volleyballer erstmals Beach-Volleyball spielten. Diese Reise war für alle Teilnehmer ein großes Erlebnis.

Im Jahre 1998 rief unser Abteilungsleiter Günther Kolb eine Jugendmannschaft ins Leben, die derzeit aus rund 12 Spielerinnen besteht.

Gemeinsam mit der Volleyballabteilung vom SV Eurasburg wurde der ehemalige gemeindliche Tennisplatz in einen Beachvolleyballplatz umgestaltet.

Die Geselligkeit kam auch nicht zu kurz, so wurden kleine Feiern und Kegelabende veranstaltet.

Basketball

Die jüngste Abteilung unseres Vereins ist Basketball, die seit Sommer 1995 existiert. Die Mannschaft, die als eine reine Freizeitmannschaft zu bezeichnen ist, spielt Basketball aus Spaß an der Freud.

Vom Herbst 1995 trainierte Wilhelm Martin zusätzlich eine Kindermannschaft. Mit dem Wegzug des Trainers 1998 löste sich diese Mannschaft wieder auf.

Gerade in dieser Gruppe ist festzustellen, dass die Spieler sich bewegen und sportlich betätigen wollen. Sportliche Höchstleistungen stehen beim Basketball nicht an vorderster Stelle.

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